
Prof. Gidon Kremer, geboren in Riga. Erster Violinunterricht mit vier Jahren. Meisterschüler von David Oistrach am Moskauer Konservatorium. Zahlreiche Preise und Ehrungen, u. a. Ernst von Siemens Musikpreis, Frankfurter Musikpreis, Preis der Accademia Musicale Chigiana, ECHO 1999, Bremer Musikfest-Preis 1999, Unesco-Preis 2001, Tschaikowsky-Preis, Paganini-Wettbewerb und das Bundesverdienstkreuz. Die Einspielung "After Mozart" mit der Kremerata Baltica erhielt 2002 den Grammy Award in der Kategorie "Bestes Kammerensemble" und einen ECHO 2002. Zusammenarbeit mit allen renommierten Orchestern und Dirigenten weltweit sowie mehr als 100 CD-Aufnahmen bei verschiedenen Labels. Sein Repertoire umfasst neben Werken der Klassik und der Romantik Kompositionen des 20. Jahrhunderts wie Alfred Schnittke, Arvo Pärt, Sofia Gubaidulina, Luigi Nono und Aribert Reimann. 1981 Gründer des Kammerorchesters Kremerata Baltica, das aus jungen baltischen Musikern besteht und Gründung eines Kammermusikfestivals in Lockenhaus/ Österreich. Gemeinsam mit diesem Orchester Auftritte bei zahlreichen Musikfestivals und in Konzerthallen. 2002-2006 künstlerischer Leiter des Baseler Festivals "les muséiques". Gidon Kremer spielt auf einer "Nicola Amati"-Violine aus dem Jahr 1641. Seit 2004 Honorarprofessor für Violine/ Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.