Prof. Karoline Gruber

Karoline Gruber, geboren in Österreich. Studium der Theater- und Musikwissenschaften, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Wien. Mehrfache Nominierung bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift Opernwelt in der Kategorie Bester Regisseur/Beste Inszenierung. Zunächst freie Regieassistentin, u. a. bei Achim Freyer, Götz Friedrich, Maximilian Schell und Harry Kupfer, seit 1992 freischaffend als Regisseurin, u. a. beim Landestheater Linz als Oberspielleiterin Musiktheater und am Staatstheater Kassel als Chefregisseurin Musiktheater. Zahlreiche Regiearbeiten, darunter 2002 Joseph Haydns „Il mondo della luna“ mit René Jacobs bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. 2003 Claudio Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“ mit Alessandro De Marchi an der Hamburgischen Staatsoper, dort auch 2004 „Nabucco“ von Giuseppe Verdi und „Giulio Cesare in Egitto“ von Georg Friedrich Händel und ebenfalls 2004 „Dardanus“ von Jean-Philippe Rameau am Theater Bonn. 2005 „Cleofide“ von Johann Adolph Hasse an der Sächsischen Staatsoper Dresden sowie „Eine florentinische Tragödie“ von Alexander von Zemlinsky und „Gianni Schicchi“ von Giacomo Puccini am New National Theatre, Tokyo. Außerdem „Le Villi“ von Giacomo Puccini an der Wiener Staatsoper. 2006 Jan Müller-Wielands „Der Held der westlichen Welt“ an der Oper Köln. 2008 Emmanuel Nunes’ „Das Märchen“ am Teatro Nacional de São Carlos in Lissabon und von Richard Strauss „Ariadne auf Naxos“ an der Oper Leipzig sowie „Salome“ an der Biwako Hall in Japan. 2009 Karl Amadeus Hartmanns „Wachsfigurenkabinett“ und Kurt Weills „Berliner Requiem“ beim Kurt Weill Fest Dessau sowie Gioachino Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ beim OpernFestival der Opera St. Moritz. 2010 „Dialogues des Carmélites“ von Francis Poulenc an der Universität der Künste Berlin, „Elegie für junge Liebende“ von Hans Werner Henze am Aalto-Musiktheater in Essen und „Platée“ von Jean-Philippe Rameau an der Deutschen Oper am Rhein. Mehrere Meisterkurse, 2005-10 Professorin für Szenischen Unterricht an der Universität der Künste Berlin. Zum Wintersemester 2011/12 Berufung als Gastprofessorin im Fach Regie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

www.karoline-gruber.de

Stand September 2011