KS Prof. Roman Trekel

KS Prof. Roman Trekel, geboren in Pirna. Erster Oboenunterricht mit neun Jahren. 1980-86 Gesangstudium bei Kammersänger Prof. Heinz Reeh an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 1986-88 Mitglied des Opernstudios der Deutschen Staatsoper Berlin, seit 1988 Mitglied des Ensembles der Deutschen Staatsoper Berlin, derzeit mit Partien u. a. Graf Almaviva in "Le Nozze di Figaro", Don Alfonso in "Cosi fan tutte", Wolfram in "Tannhäuser", Kurwenal in "Tristan und Isolde", Amfortas in "Parsifal" und Posa in "Don Carlos". Preise bei Gesangwettbewerben, u. a. 1. Preis beim Internationalen Liedwettbewerb "Walter Gruner" in London 1989. Gesangdebüt bei der Schubertiade Feldkirch 1993. Soloauftritte u. a. in der Alten Oper Frankfurt, Philharmonie Köln, Wigmore Hall London, MDR Leipzig, NDR Hannover, sowie bei den Schwetzinger Festspielen, Ludwigsburger Schlossfestspielen und im Musikverein Wien, Zürich, Brüssel, Atlanta, Chicago, New York. Konzerte mit verschiedenen Orchestern, u. a. Berliner Philharmoniker, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Sinfonieorchester des Mitteldeutschen Rundfunks, Münchner Philharmoniker, Chicago Symphonie Orchestra, Cleveland Orchestra, Israel Philharmonic Orchestra. Mitwirkung beim Flandern-Festival, Maggio Musicale Fiorentino und den Salzburger Festspielen. Gast u. a. an den Opern in Amsterdam, Brüssel, Catania, Florenz, Genf, Covent Garden London, Madrid, Zürich, Tokio, Staatsoper München, Sächsische Staatsoper Dresden und Deutsche Oper Berlin. Regelmäßige Auftritte seit 1996 bei den Bayreuther Festspielen. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Michael Gielen, Hartmut Haenchen, Eliahu Inbal, René Jacobs, Marek Janowski, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Antonio Pappano, Helmut Rilling, Sir Georg Solti, Horst Stein, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst, Lothar Zagrosek sowie den Regisseuren Philippe Arlaud, Ruth Berghaus, Fred Berndt, Nicolas Brieger, Patrice Chereau, Doris Dörrie, August Everding, Erhard Fischer, Harry Kupfer, Nikolaus Lehnhoff, Jonathan Miller, Alexander Schulin, Keith Warner. Private Studien bei Dietrich Fischer-Dieskau. Zusammenarbeit bei Liederabenden mit Daniel Barenboim, Oliver Pohl, Burkhard Kehring, Elena Bashkirova, Hartmut Höll und Helmut Deutsch. Umfangreiche Diskographie, von der die Aufnahmen "Orpheus" von Georg Philipp Telemann mit dem Deutschem Schallplattenpreis 1998 und "Szenen und Arien für Bariton" von Siegfried Wagner mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2001 ausgezeichnet wurden. Im Jahr 2000 Verleihung des Kammersängertitels. Seit 1989 Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, 2007 zum Honorarprofessor berufen.

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