Prof. Tabea Zimmermann-Sloane

Prof. Tabea Zimmermann, erster Violaunterricht im Alter von drei Jahren, im Alter von fünf Jahren erstes Klavierspiel. Violastudium bei Prof. Ulrich Koch an der Musikhochschule Freiburg und bei Prof. Sándor Végh am Mozarteum in Salzburg. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. Concours International d'Exécution Musicale de Genève 1982, Maurice Vieux International Viola Competition in Paris 1983, Budapest International Viola Competition 1984, Frankfurter Musikpreis, Hessischer Kulturpreis, Rheingau Musikpreis, Internationaler Preis der Accademia Musicale Chigiana in Siena, Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau und Echo Klassik als Instrumentalistin des Jahres 2010. Artist in Residence u. a. in Weimar, Luxemburg und Hamburg sowie im Mai 2012 beim Bodenseefestival. Verschiedene Konzerte und Auftritte, u. a. mit dem London Symphony Orchestra, mit der Camerata Salzburg unter Kent Nagano bei den Salzburger Festspielen und mit dem Deutschen Symphonie-Orchester unter Leo Hussain. Zusammen mit Antje Weithaas, Daniel Sepec und Jean-Guihen Queyras Gründung des ARCANTO-Quartetts mit Auftritten u. a. in der Carnegie Hall New York, Vancouver Recital Series, Fundação Calouste Gulbenkian, Palau de la Música Catalana in Barcelona, Théâtre du Châtelet in Paris, Tonhalle Zürich, Berliner Philharmonie, Rheingau Musik Festival, Philharmonie Köln, Konzerthaus Wien sowie auf Festivals in Helsinki, Edinburgh und Montreux. Konzerte im Rahmen einer Tournee 2008 in Israel, 2009 und 2012 in Japan, 2010 in Nordamerika sowie in der Saison 2011/12 in der Wigmore Hall, Concertgebouw Amsterdam, Auditorio Nacional de Música in Madrid, Prinzregententheater München, Festspielhaus Baden-Baden und Cité de la Musique in Paris. Zahlreiche Uraufführungen, u. a. 1994 der eigens für sie komponierten Sonate für Viola solo von György Ligeti mit Erstaufführungen in London, Paris, Jerusalem, Amsterdam und Japan, Heinz Holligers Recicanto für Viola und Orchester, Wolfgang Rihms Bratschenkonzert Nr. 2 Über die Linie IV, Georges Lentz’ Monh, Frank Michael Beyers Notte di pasqua und gemeinsam mit Antoine Tamestit das Doppelkonzert von Bruno Mantovani. Zahlreiche CD-Einspielungen, u. a. Solo-CD mit Werken von Max Reger und Johann Sebastian Bach 2009, Album mit Sonaten von Johannes Brahms, Henri Vieuxtemps und Rebecca Clarke gemeinsam mit dem Pianisten Kirill Gerstein 2010, Live-CD ihres Konzertes im Beethoven-Haus Bonn in Begleitung von Hartmut Höll, Live-Einspielung von Hector Berlioz’ Harold en Italie mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir Colin Davis, eine Aufnahme von André Blochs Suite für Viola und Orchester mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Steven Sloane sowie Werke von Béla Bartók und Johannes Brahms, Maurice Ravel, Henri Dutilleux und Claude Debussy mit dem ARCANTO-Quartett. Tabea Zimmermann hatte Professuren an der Musikhochschule Saarbrücken und an der Frankfurter Hochschule für Musik. Seit dem Wintersemester 2002/03 Professorin für Viola an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Tabea Zimmermann spielt eine Viola von Etienne Vatelot.

www.tabeazimmermann.de

Stand März 2012